
Welches Holz brennt am besten? Der Brennwert-Vergleich
Nicht jedes Holz eignet sich gleich gut für den offenen Kamin oder den Kachelofen. Die Wahl der richtigen Holzart entscheidet über die Wärmeentwicklung und die Brenndauer.
- Hartholz (Buche, Eiche, Robinie): Diese Hölzer haben eine hohe Dichte und damit einen sehr hohen Brennwert. Sie brennen langsam ab, halten die Glut lange und sind ideal für langanhaltende Wärme. Besonders Buchenholz ist beliebt, da es ein schönes Flammenbild erzeugt und kaum Funken sprüht.
- Nadelholz (Fichte, Kiefer): Brennt schneller an und entwickelt schnell Hitze, verglüht aber auch rascher. Es eignet sich hervorragend zum Anfeuern.
Unser Tipp: Achten Sie beim Kauf auf einen hohen Brennwert. Wir bei Kaminholz Wittig beraten Sie gern, welche Mischung für Ihren Ofen optimal ist.
Kaminholz richtig lagern – So vermeiden Sie Schimmel
Frisch geschlagenes Holz enthält viel Wasser. Eine falsche Lagerung führt zu Schimmel und schlechter Heizleistung. Beachten Sie daher diese Grundregeln:
1. Luftzirkulation ist alles: Achten Sie auf eine offene Lagerung. Es sollte von allen Seiten Luft zum Trocknen an das Holz herankommen.
2. Kein Plastik: Decken Sie das Holz nicht hermetisch ab (z.B. komplett in Kunststofffolien einwickeln), da das Schwitzwasser zur Schimmelbildung führt. Ein Regenschutz von oben reicht aus.
Wie lange muss Brennholz trocknen?
Geduld zahlt sich aus. Als Faustregel gilt: Kaminholz sollte mindestens 2 Jahre luftig gelagert werden, bevor es in den Ofen kommt.
- Der Zielwert: Die Restfeuchtigkeit sollte unter 20% liegen.
- Warum? Zu feuchtes Holz brennt schlecht, rußt stark (Verschmutzung der Sichtscheibe und des Kamins) und liefert kaum Wärme, da die Energie zum Verdampfen des Wassers verbraucht wird.
Sie haben keinen Platz zum Lagern? Kein Problem. Wir liefern Ihnen ofenfertiges, bereits getrocknetes Kaminholz direkt nach Dresden, Radebeul und Umgebung.


Warum ist Heizen mit Holz klimafreundlich?
Im Gegensatz zu Öl oder Gas heizen Sie mit Holz CO2-neutral. Das bedeutet: Beim Verbrennen wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum während seines Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hat – oder wie beim natürlichen Verrotten im Wald entstehen würde. Zudem stärken Sie mit dem Kauf von regionalem Holz aus Sachsen kurze Transportwege und die heimische Forstwirtschaft.
Was darf nicht in den Kamin?
Der Kaminofen ist keine Müllverbrennungsanlage. Laut der Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV, § 3 Abs. 1) dürfen Sie nur naturbelassenes, trockenes Holz verbrennen.
Absolut verboten sind:
- Lackierte oder beschichtete Hölzer
- Spanplatten oder alte Möbelteile
- Behandeltes Bauholz
- Hausmüll
Das Verbrennen solcher Materialien setzt giftige Schadstoffe frei, belastet die Nachbarschaft und kann Ihren teuren Kaminofen dauerhaft beschädigen.